Alle Stromflatrates in Deutschland im Vergleich

Handys, DSL oder Netflix - Flatrates kennt jeder. Seit Kurzem gibt es jetzt auch Flatrates für Strom - Innogy, sonnen, beegy oder eprimo etwa bieten Stromflatrates an. Und der Haken? Und was kostet mich die Stromflatrate? Diese und mehr Fragen versuche ich bei Stromflatratevergleich.de zu beantworten. Dazu könnt ihr hier:

Die Stromflatrate - so wird unendlich Strom zum Fixpreis möglich

Die Flatrates von Handys, DSL oder Netflix haben alle eine Sache gemeinsam: Der Kunde zahlt einen Fixpreis und kann dafür endlos surfen oder Filme schauen. Die Anbieter stellen die Plattform bereit, für den einzelnen gesehenen Film oder langes Surfen fallen dabei kaum Mehrkosten an. Beim Strom sieht die Sache schon komplizierter aus. Hier müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Die Anbieter stellen die Plattform zur Verfügung - also Abrechnung, Stromnetz, Zähler etc. - und Strom an sich darf fast nichts mehr kosten.

Dafür kommen nur erneuerbare Energien in Frage: Die Energiequellen sind quasi unendlich verfügbar und auch die Kosten für Produktion, Installation und Entsorgung der Anlagen sinken immer weiter. Umso mehr erneuerbare Energiequellen also zur Verfügung stehen, desto eher rechnet sich eine Flatrate. Außerdem: Auch aus Umweltsicht sollte eine Flatrate Grünstrom nutzen.

Mehr Infos gefällig? Hier gibt es Aktuelles rund um die Stromflatrate

Zu den News

Stromflatrateanbieter im Detail

 
sonnen wirbt mit der "ersten kostenlosen Flatrate" für seine Kunden. Die Eckpunkte des Angebots:
  • Mitmachen kann, wer eine PV-Anlage mit min. 5,5 kWp hat oder kauft und eine sonnenBatterie ab 6 kWh kauft.
  • Bezahlen muss der Kunde dafür monatlich 19.90 € an Community-Gebühr und einmalig 930 € für die Hardware
  • Dafür bekommt man aber keine echte Flatrate, sondern eines von drei Freikontingenten, das je nach PV-Anlagen und Speichergröße 4.250 kWh, 5.500 kWh oder bis zu 6.750 kWh Gesamtjahresverbrauch mit Community-Strom abdeckt. Wer mehr verbrauch, bezahlt für die Menge über dem Kontingent den Community-Preis für Strom. Bei knapp 20 Euro pro Monat dürften die meisten gegenüber dem Grundversorger aber billiger rauskommen.
  • Die Community versorgt sonnen-Kunden mit Strom aus dem eigenen Bilanzkreis, den sonnen selbst vermarktet. Das ist bilanziell kein Grünstrom, der Strom kommt nach Angaben von Sonnen aber ausschließlich aus Biogas-, Windkraft- oder Photovoltaikanlagen.
  • Verdienen will sonnen bei der Flatrate vor allem über den Verkauf der Hardware, die Grundgebühr und die Vermarktung von 3% der Speicherkapazität am Regelenergiemarkt.
 

Hier geht's zur Homepage von sonnen

Fazit:

Die sonnenFlatrate ist eigentlich ein Freikontigent für knapp 20 €/Monat + Investitionen (930 € für Flatratebox sowie fünstelliger Betrag für PV-Anlage + Batterie). Das Kontingent ist großzügig und Kunden bekommen nur Strom aus erneuerbare Energieanlagen.

Vorteile sonnenFlatrate:

  • Großzügiges Freikontingent
  • Nur Strom aus erneuerbaren Energien
  • Etablierter Hersteller
 

Nachteile sonnenFlatrate:

  • keine echte Flatrate
  • hohe Anfangsinvestition
  • günstige Angebote nur für erste 2.000 Kunden
   

beegy will mit dem Servicepakte beegyLIVE ein Rundum-sorglos-Paket bieten. Die Eckpunkte des Angebots:

  • Mitmachen kann, wer eine PV-Anlage von beegy kauft. Optional können auch Batteriespeicher nachgerüstet und kombiniert werden.
  • Bezahlen muss der Kunde dafür eine individuelle Gebühr je nach Verbrauch und Anlagengröße - max. 200 €, bei entsprechender Anlage kann der Preis aber bis zu 0 € fallen.
  • Dafür bekommt man eine Flatrate - während der Vertragslaufzeit bleibt die Gebühr gleich, egal wie hoch der Verbrauch ist. Für das neue Vertragsjahr kann die Gebühr angepasst werden, wenn der Kunde 20 % über oder unter dem angenommenen Verbrauch liegt.
  • Im Paket auch enthalten: Monitoring und bis zu 20 Jahre Garantie auf alle Komponenten.
  • Die Community versorgt beegy-Kunden bei Bedarf mit Ökostrom.
  • Verdienen will beegy bei der Flatrate über die Flexibilität von vielen Verbrauchern, die sich auf dem Großhandelsmarkt nutzen lässt - diese Strategie erfordert eine kritische Masse an Kunden.

 

Hier geht's zur Homepage von beegy

Fazit:

Die beegy-Flatrate kommt mit einem großen Service-Paket inklusive Garantien auf alle Teile. Dafür zahlt der Kunde eine individuelle Gebühr. Als Community-Mitglied bekommt der Kunde nur Ökostrom.

Vorteile beegy Stromflatrate:

  • Echte Flatrate
  • Umfassendes Servicepaket mit 20 Jahren Garantie auf alles
  • Nur Strom aus erneuerbaren Energien

 

Nachteile beegy Stromflatrate:

  • Service-Gebühr muss jeweils einzeln in einem Rechner abgefragt werden
  • hohe Anfangsinvestition

Die neue Tochter des großen Stromversorgers RWE macht schon bald nach ihrer Gründung mit einer Stromflatrate auf sich aufmerksam. Dabei unterscheidet sich das Angebot merklich von beegy oder sonnen:

  • Mitmachen kann jeder mit einem eigenen Stromanschluss, extra Hardware ist nicht nötig
  • Bezahlt wird dafür eine monatliche Grundgebühr, die für ein Jahr gilt - egal, wie viel der Kunde in dem Jahr tatsächlich verbraucht. Nachzahlungen bei der Jahresschlussrechnung fallen also erst mal weg
  • Allerdings passt Innogy die monatliche Gebühr anhand des vergangenen Jahres an - liegt der Kunde weit drüber, kostet die Flatrate im nächsten Jahr auch deutlich mehr; hat er weniger verbraucht, winkt ein Cash-Back
  • Die monatlichen Gebühren für die Innogy-Flaterate liegen dabei teilweise sogar über den Preisen der Grundversorger - wie der Verbraucherschutz NRW angemerkt hat (Siehe meinen Artikel dazu). Bei meinen Nachrechnungen lag Innogy allerdings immer knapp drunter - siehe meinen Artikel Die Stromflatrate von Innogy im Preis-Check
  • Versorgt wird der Kunde zu 100 % aus erneuerbaren Energien

 

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Fazit:

Die Stromflatrate der RWE-Tochter fällt erst mal positiv durch niedrige Einstiegshürden auf - getrübt wird die Freude durch den hohen Preis und dadurch, dass es keine Community gibt.

Vorteile Innogy Stromflatrate:

  • Keine Investition nötig
  • Keine bösen Überraschungen am Jahresende
  • Ökostrom

 

Nachteile Innogy Stromflatrate:

  • Recht teuer
  • Keine Community

Für kurze Zeit bot Eprimo eine Ökostrom-Flatrate an - im Moment ist das Angebot aber nicht verfügbar. Die wichtigsten Fakten zum Angebot:

  • Mitmachen kann jeder Stromkunde in den Städten Hamburg und Stuttgart
  • Das Angebot ist in einer Testphase, danach wird geprüft, ob das Modell für den Massenmarkt taugt
  • Derzeit ist das Angebot ausgesetzt - Start war gerade erst im September 2016
  • Preislich liegt die Eprimo Flatrate bei entsprechendem Verbrauch (nicht viel weniger verbrauchen) weit unter den Grundversorgertarif
  • Der Vertrag läuft ein Jahr, für die nächste Periode kann Eprimo die Gebühr anpassen
  • Verkauft wird nur Ökostrom

 

Hier geht's zur Homepage von Eprimo

 

Fazit:

Eprimo probiert die Stromflatrate ohne eigene Anlage der Kunden aus - leider ist das Angebot auf ein Jahr und die Städte Hamburg und Stuttgart beschränkt. Außerdem ist es derzeit ausgesetzt.

Vorteile Eprimo Stromflatrate:

  • 100 % Ökostrom
  • Deutlich günstiger als Grundversorger

 

Nachteile Eprimo Stromflatrate:

  • Testangebot für Hamburg und Stuttgart
  • Derzeit nicht mehr verfügbar

 

Mit der EWE bietet ein weiterer Stromversorger eine Flatrate an. Das sind die wichtigsten Fakten zum Angebot:
  • Mitmachen kann jeder Stromkunde in Aurich (PlZ: 26603, 26605 und 26607), Hardware ist nicht nötig
  • Je nach Jahresverbrauch fallen Kunden in eins von drei Paketen:
    • Paket S für einen Verbrauch unter 2.000 kWh/Jahr – Kosten: 45 Euro/Monat
    • Paket M für einen Verbrauch zwischen 2.001 und 3.500 kWh/Jahr – Kosten: 75 Euro/Monat
    • Paket L für einen Verbrauch zwischen 3.501 und 5.000 kWh/Jahr – Kosten: 110 Euro/Monat
  • Der Paketpreis bleibt über das Vertragsjahr gleich, Nachzahlungen bei der Jahresschlussrechnung gibt es nicht
  • Liegt der Kunde nach einem Jahr über oder unter dem Paketvolumen, rutscht er in das nächst Paket - dabei rechnen sich die Pakete nur sehr selten für den Kunden (siehe dazu meinen Artikel Lohnt sich die Stromflatrate von EWE? Wir machen den Preis-Check)
  • Verkauft wird nur Ökostrom

Hier geht's zur Homepage von EWE

Fazit:

Die EWE bietet für seine Kunden in Aurich eine Stromflatrate mit drei Paketen an - leider rechnet sich die Flatrate gegenüber normalen Stromtarifen aber fast nie.

Vorteile EWE Stromflatrate:

  • fixer Strompreis für ein Jahr
  • 100 % Ökostrom
  • Sonderkündigungsrecht falls anderes Paket fällig wird

Nachteile EWE Stromflatrate:

  • Nur in Aurich verfügbar
  • Sehr teuer, geringe Änderungen im Verbrauch können große Kosten verursachen
  • Gilt nur bis 5.000 kWh

Die NEW Energie aus Mönchengladbach bietet eine ganze Reihe von Lösungen rund um das Haus: Strom, Gas, Wärme, SmartHome oder auch Glasfaser. Außerdem eine Stromflatrate mit dem Claim: "Sorgenfrei, umweltbewusst und zugleich günstig Strom verbrauchen." Das sind die Eckpunkte:

  • Mitmachen kann jeder, Hardware ist nicht nötig
  • Pro Monat wird eine Gebühr fällig, die für das ganze Vertragsjahr gilt - Nachzahlungen gibt es auch danach nicht
  • Liegt der Kunde allerdings nach dem Jahr über dem erwarteten Verbrauch, passt die NEW Energie die monatliche Gebühr für das Folgejahr automatisch an - offen bleibt, wann der Kunde davon erfährt und ob er dann die Möglichkeit zur Kündigung bekommt
  • Dabei liegt die monatliche Gebühr zwar unter den Kosten beim Grundversorger - ein normaler Tarif wäre aber günstiger (siehe dazu den Artikel NEW Energie bietet Stromflatrate an – wir sehen uns die Preise an)
  • Außerdem ungünstig: Wo die Gebühr für das nächste Jahr liegt, erfährt der Kunde erst, wenn die Kündigungsfrist abgelaufen ist
  • Verkauft wird nur Ökostrom

 

Hier geht's zur Homepage von NEW Energie

Fazit:

Die NEW Energie bietet mit dem Tarif NEWstrom online flat eine Stromflatrate für Kunden, die keine Nachzahlungen mehr wollen. Mehr bietet die Stromflatrate aber auch nicht.

Vorteile EWE Stromflatrate:

  • fixer Strompreis für ein Jahr
  • 100 % Ökostrom

 

Nachteile EWE Stromflatrate:

  • Sehr teuer
  • Kein Toleranzbereich, sondern immer Anpassung
  • Preisanpassung automatisch, ohne extra Benachrichtigung und nach Kündigungsfrist

Neben einer Stromflatrate, die eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher erfordert, bietet sonnen seit neuestem auch die sonnenFlat City an, die ohne eigenes Haus oder Photovoltaikanlage auskommt, dafür aber immer noch eine Batterie von sonnen verlangt. Die wichtigsten Punkte zur Stromflatrate für Wohnungsbesitzer: 

  • Mitmachen kann jeder, allerdings muss ein Batteriespeicher von sonnen ab 3.990 Euro gekauft werden, außerdem kommen noch 300 bis 500 Euro für Installation dazu
  • Die Batterie hat eine garantierte Laufzeit von 10 Jahren
  • Monatlich werden 19.90 Euro Community-Gebühr fällig
  • Die sonnenFlat City schließt ein Freipaket von 2.200 kWh pro Jahr ein - wer mehr verbraucht, bezieht Commuity-Strom für 23 ct/kWh, ab der 2.001. kWh kostet der Strom 25,9 ct/kWh.
  • Das Freipaket ist für 10 Jahre garantiert
  • Verkauft wird nur Strom aus Anlagen für regenerativen Strom
  • Hier geht's zum Preis-Check der sonnenFlat city

 

Hier geht's zur Homepage von sonnen

Fazit:

Die sonnenFlat city schließt für sonnen eine Lücke: Jetzt können auch Wohnungsbesitzer einen Batteriespeicher von sonnen nutzen. Preislich lohnt sich die Anlage vor allem für kleine Verbraucher. Sollte die Batterie deutlich länger als die garantierten 10 Jahre halten, dann dürfte sich das Konzept auch finanziell lohnen. Das Angebot ist vorerst auf 5.000 Teilnehmer begrenzt.

Vorteile sonnenFlat city:

  • funktioniert auch ohne Photovoltaikanlage
  • 100 % Strom aus regenerativen Quellen
  • deutlich günstiger als Grundversorger

Nachteile EWE Stromflatrate:

  • Vorerst auf 5.000 Teilnehmer begrenzt
  • Lohnt sich nicht für kleine Verbraucher

Die Stromflatrateanbieter und ihre Unterschiede

Die vorgestellten Stromflatrate-Anbieter sonnen, beegy, Innogy, Eprimo und EWE lassen sich vor allem anhand von zwei Fragen unterscheiden:

  1. Was passiert, wenn Kunden den erwarteten Stromverbrauch über- oder unterschreiten?
  2. Muss für die Stromflatrate Hardware installiert werden?

Toleranzband für beegy und Innogy, null Toleranz bei EWE und NEW Energie, zahlen bei sonnen

Bei der ersten Frage ähneln sich die Ansätze von beegy und Innogy. Beide Anbieter wollen nach der Vertragslaufzeit den erwarteten Verbrauch mit dem tatsächlichen Verbrauch vergleichen - fällt der Verbrauch höher aus als erwartet, dann wird die Gebühr für die Flatrate entsprechend angepasst. Bei starker Unterschreitung bietet beegy danach eine günstigere Gebühr und Innogy verspricht Cash-Backs. Die entscheidende Frage: Wann wird angepasst?

  • beegy passt den Preis für das Servicepaket (inkl. Flatrate) an, wenn der Kunde mehr als 20 % über oder unter dem erwarteten Verbrauch liegt - bei einem Einfamilienhaus mit 5.000 kWh Jahresverbrauch immerhin 1.000 kWh.
  • Innogy folgt hier einem anderen Muster: Bis 5.000 kWh Jahresverbrauch etwa stehen dem Kunden 300 kWh Toleranz zu, danach bis 9.000 kann er bis zu 400 kWh mehr verbrauchen. Etwa zwischen 9.000 und 10.000 kWh sind 500 kWh drin.
  • Die EWE und NEW Energie hingegen bietet seinen Kunden kein Toleranzband an - wer bei der EWE die Grenze von 2.000 bzw. 3.500 kWh/Jahr überschreitet, rutscht für das Folgejahr automatisch in das größere und teurere Paket. Die NEW Energie passt ebenso für jedes Folgejahr die Gebühr an. Ob es dabei Schwellwerte gibt, ist nicht ersichtlich.
  • Sonnen geht einen ganz anderen Weg: Sobald Kunden über dem festgelegten Kontingent an Gesamtverbrauch liegen, müssen sie pro bezogener Kilowattstunde Strom ganz normal bezahlen.

 

Hardware bei beegy und sonnen, keine bei Innogy, Eprimo oder EWE

Innogy-, Eprimo-, NEW Energie- oder EWE-Kunden haben es einfach: Eine Anlage wird nicht benötigt. Bei beegy und sonnen dagegen schon. Für beegy Kunden ist mindestens eine Photovoltaikanlage Pflicht, wer die sonnen-Flatrate genießen will, braucht zudem noch einen Batteriespeicher von sonnen.

Hier gibt es noch mehr Hintergrundinformationen rund um die Stromflatrate.

Zu Hintergrund und Wissenswertes

Alle Stromflatrates in der Übersicht

echte Flat

Ökostrom

Community

Kosten

Hardware

sonnen

Invest + 20 € mtl.

beegy

Invest + 0-200 € mtl.

Innogy

≈ Grundtarif

Eprimo

≤ Grundtarif

EWE

≈ Grundtarif

NEW Energie

≈ Grundtarif

sonnenFlat city

< Grundtarif

Diese Stromflatrate passt zu Ihnen

 

sonnen - rundes Paket für die Sonnenbatterie

sonnen bietet als deutscher Branchenprimus ein gutes Paket für Eigenheimbesitzer, die sich auch eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher leisten können. Für die Investition lässt sonnen dann ein Anlagengröße und Verbrauch entsprechend großes und kostenloses Reststrompaket springen. Liegt der Verbrauch allerdings einmal drüber oder die Lebensumstände ändern sich, dann muss der Kunde ganz normal Strom bei sonnen nachkaufen. Mit 20 Euro im Monat ist das Paket nicht teuer - nach der Investition in die Hardware kann man sich also zurücklehnen

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beegy - Rundum-sorglos-Paket für Hausbesitzer

beegy richtet sich wie auch sonnen an Eigenheimbesitzer, die etwas Geld investieren wollen - dabei greift die Flatrate mit einem großen Toleranzband von 20 % auch bei wechselndem Verbrauch. Bei größere Änderungen passt sich die Servicegebühr automatisch an. Großer Unterschied zu sonnen: Die Flatrate ist nur Teil eines Servicepakets mit Überwachung und 20 Jahren Garantie. Wie teuer das beegy Paket ist, muss im eigenen beegy Konfigurator ausgerechnet werden - bei entsprechend großer Anlage kann die Gebühr auch auf 0 Euro fallen.

Hier geht's zur Homepage von beegy

Innogy - Flatrate auch ohne Investition

Innogy kann im Gegensatz zu beegy und sonnen eine Flatrate für alle Stromkunden bieten - auch Mieter oder Wohnungsbesitzer können profitieren. Dafür bietet die Innogy-Flatrate auch ein wesentlich kleineres Toleranzband als die Flatrate von beegy und auch der Preis liegt des Öfteren nahe am Grundversorger (siehe Artikel dazu hier).

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Eprimo - vielversprechende Ansätze

Im Moment ist die Flatrate von Eprimo ein Test - ein vielversprechender allerdings: Die Preise sind angemessen und liefern Ökostrom für einen Fixpreis. Wie Eprimo mit starkem Mehrverbrauch umgeht wird eine spannende Frage sein; auch wie groß das Toleranzband ausfällt.

Hier geht's zur Homepage von Eprimo

EWE - Pakete machen Treppenhaus

Sieht man sich das Paketmodell von EWE im Vergleich mit den Preisen bei normalen Stromtarifen an (hier), dann bekommt man das Gefühl, hier wurde aus einer ansteigenden Kurve ein Treppe gemacht. Leider nicht zum Vorteil des Kunden. Andererseits bringt ein Rutschen ins nächste Paket auch ein Sonderkündigungsrecht, was einem hohe Kosten am unteren Rand des Pakets erspart.

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NEW Energie - Anpassungen jedes Jahr

Die NEW Energie bietet von der jährlichen Nachzahlung frustrierten Kunden eine Flatrate, die für ein Jahr Sicherheit bringt. Danach wird angepasst - allerdings zahlen Kunden im Vergleich mit günstigen Anbietern oder auch günstigen Tarifen der NEW Energie selbst drauf (siehe hier). Ein hoher Preis, um die Nachzahlung zu vermeiden.

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sonnenFlat City - Batteriespeicher für Eigenheimbesitzer

Mit der sonnenFlat City erschließt sich sonnen einen neuen Markt - erstmals können auch Eigenheimbesitzer ohne Photovoltaikanlage und eigenes Dach einen Batteriespeicher inklusive Stromflatrate nutzen. Preislich kann sich das Angebot sehen lassen, vor allem wenn der Batteriespeicher länger als 10 Jahre hält (siehe Artikel dazu hier). 

Hier geht's zur Homepage von sonnen