Verbraucherschützer mahnen bei Innogy-Flatrate

Luftaufnahme vom fertigen Offshore-Windpark Nordsee Ost

Nach beegy und sonnen bietet jetzt auch die RWE-Tochter Innogy eine Stromflatrate an. Allerdings sehen Verbraucherschützer das Angebot kritisch.

Stromflatrate auch ohne Eigenheim

Dabei hat Innogy durchaus etwas zu bieten – im Gegensatz zu beegy und sonnen brauchen Kunden nämlich nicht erst eine teure Anlage, um an der Stromflatrate teilnehmen zu können. Auch Mietern steht die neue Stromflatrate offen.

Preis zu hoch?

Allerdings kostet die Flatrate doch etwas viel – wer im Konfigurator von Innogy die Preise für die Flatrate mit denen der Grundversorger vergleicht, kommt darauf, dass des Öfteren sogar der Grundversorger günstiger ist.

Genau hier setzt auch die Kritik von Udo Sieverding, Energieexperte der Verbraucherzentrale NRW, an:

Preislich ist das zum Teil sogar teurer als die Grundversorgung und weit von einem Tarif für Sparfüchse entfernt … Ich sehe das eher als Marketing-Gag.

Zwar ist verständlich, dass Flatrateangebote nicht genauso billig sein können, wie Lockangebote mit Bonus oder sehr günstige Anbieter, aber billiger als der Grundversorger sollte der Stromtarif dann doch sein, wenn man schon mal wechselt – das ist bei Innogy nicht immer der Fall.

Quellen:

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2 Gedanken zu „Verbraucherschützer mahnen bei Innogy-Flatrate

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